TEILZEITAUSBILDUNG.INFO

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Modell Zukunft

In unserem Betrieb setzen wir auf Innovationen. Zur Fachkräftesicherung bieten wir die Ausbildung in Teilzeit an. Dieses Ausbildungsmodell ist so modern und zukunftsorientiert, wie wir selbst.

Mehr Bewerber*innen

Bei der oft schwierigen Suche nach geeigneten Auszubildenden können Sie durch die Möglichkeit der Teilzeitausbildung einen größeren Interessent*innen- und Bewerber* innenkreis ansprechen.

Mehr Motivation

Die meist jungen Mütter oder Väter, die sich für eine Berufsausbildung neben der Kindererziehung entscheiden, sind in der Regel sehr engagiert, pflichtbewusst und organisiert in ihrer Arbeitsweise.

Mehr Flexibilität

Wann die Auszubildenden ihre Ausbildungszeit ableisten, sprechen Sie individuell miteinander ab. Sie können die Auszubildenden zeitlich passend zu ihrer Betriebsstruktur einsetzen.

Mehr Planbarkeit

Durch die reduzierte wöchentliche Ausbildungszeit verringert sich die monatliche Vergütung entsprechend. Der Betrieb wird finanziell weniger stark belastet.

Mehr Abschlüsse

Wird eine Vollzeitausbildung durch Mutterschutz- oder Elternzeit unterbrochen, kann die Ausbildung im Rahmen eines Teilzeitmodells beendet werden. Abbrüche werden so vermieden.

Mehr Image

Teilzeitausbildung bedeutet Familienfreundlichkeit. Dies stellt einen Imagegewinn für Ihr Unternehmen dar und sichert den Aufbau von Fachkräften.

Von der Ausbildung in Teilzeit überzeugt.

Dipl. Ing. Volker Kunze, Inhaber von Kunze Heizung Sanitär in Recklinghausen, empfiehlt die Teilzeitausbildung ausdrücklich: „Dadurch dass unsere Auszubildende junge Mutter ist, bringt sie so viel Lebenserfahrung und Verantwortungsbewusstsein in den Betrieb ein.“

Alles andere
als eine halbe Sache.

Mine Kopmaz, leitende Angestellte bei der Mr.Chicken CentrO. GmbH in Gelsenkirchen, ist von der Teilzeitausbildung überzeugt: „Durch die Umsetzung der Teilzeitberufsausbildung haben sich für uns neue Perspektiven eröffnet. Wichtig ist, dass man zueinander passt und das ist bekanntlich nicht vom zeitlichen Rahmen abhängig.“

Gute Erfahrungen
mit Azubis, die Familie managen.

Rechtsanwältin Kristina Reyntjes von der Kanzlei Krings – Reyntjes – Hochheimer in Recklinghausen setzt auf die Teilzeitausbildung: „Besonders das verantwortungsbewusste Verhalten und das Organisationstalent zeichnet die Teilzeitazubis aus.“

 

FAQ

Antworten auf Ihre Fragen zur Teilzeitausbildung

Jeder Betrieb, der ausbildet, kann auch in Teilzeit ausbilden.

Die Teilzeitausbildung wird schriftlich im Ausbildungsvertrag vereinbart oder in einer Zusatzvereinbarung festgelegt. Außerdem muss die vereinbarte Verkürzung der Ausbildung bei der zuständigen Kammer beantragt werden.

Mütter und Väter. Aber auch Personen, die einen Angehörigen pflegen müssen, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie auch Hochleistungssportler.
Es müssen Gründe vorliegen, dass die Ausbildung nicht mit der vollen Stundenzahl absolviert werden kann.

Dieser Grund ist bei Müttern und Vätern mit (kleinen) Kindern die Kinderbetreuung. Sie können die normale Arbeitszeit von 8 Stunden pro Tag kaum leisten.

Frauen, die während der Ausbildung schwanger werden, können ihre Ausbildung nach dem Mutterschutz bzw. nach der Elternzeit in Teilzeit fortsetzen. Voraussetzung ist, dass Sie als Betrieb zustimmen. Sprechen Sie am besten schon vor der Geburt mit der Auszubildenden und klären Sie ihren Wiedereinstieg in die Ausbildung.

Eine Voraussetzung ist, dass das Ausbildungsziel in der abgekürzten Zeit erreicht werden kann. Hierzu ist eine Prognoseentscheidung erforderlich.

Die Teilzeitausbildung wird zumeist mit 25 bis 35 Wochenstunden gemacht. Dann verlängert sich die reguläre Ausbildungszeit nicht.

Bei weniger Wochenstunden, aber mindestens 20 Stunden pro Woche, verlängert sich die Ausbildungszeit um maximal ein Jahr.

Die Dauer der Abkürzung muss die persönlichen Voraussetzungen des*der Auszubildenden und die betrieblichen Voraussetzungen angemessen berücksichtigen. Die Ausbildungszeit kann aber auch von vorn herein verlängert werden, wenn absehbar ist, dass das Ausbildungsziel sonst nicht erreicht werden kann.

Es kommt darauf an, wie viele Wochenstunden im Ausbildungsvertrag festgelegt werden.

Die tägliche Arbeitszeit wird individuell mit dem*der Auszubildenden festgelegt.

Ja. Vor allem wenn der*die Teilzeitauszubildende an einem Tag pro Woche keine Kinderbetreuung, einen festen medizinischen oder therapeutischen Termin oder festes Training hat, kann eine 4-Tage-Woche vereinbart werden.

Nein. Teilzeitazubis besuchen den regulären Berufsschulunterricht. Auch die ÜBL in den Handwerksberufen wird nicht verkürzt.

Die zeitliche Verkürzung betrifft nur die Zeiten im Betrieb. 

Die Ausbildungsvergütung orientiert sich am Ausbildungsberuf und an der vereinbarten Wochenstundenzahl.

Wird die Wochenstundenzahl von 40 Stunden einer Vollzeitausbildung um beispielsweise 75 Prozent auf 30 Stunden pro Woche gekürzt, wird auch die Ausbildungsvergütung um 75 Prozent gekürzt.

Man kann aber auch die volle Ausbildungsvergütung zahlen.

Die Anzahl der Urlaubstage hängt von den wöchentlichen Arbeitstagen ab.

Ist der*die Auszubildende an fünf Tagen pro Woche im Betrieb und in der Berufsschule, hat er*sie den gleichen Urlaubsanspruch wie eine Vollzeitkraft. Ist er*sie weniger als fünf Tage pro Woche im Betrieb, reduziert sich der Urlaubsanspruch anteilig.

Wenn das Kind des*der Teilzeitazubi krank ist und er*sie keine andere Möglichkeit hat, es zu Hause betreuen zu lassen, muss er*sie die Betreuung übernehmen.

Jeder Elternteil hat einen gesetzlichen Anspruch auf Krankheitstage pro Kind von 10 Tagen im Jahr. Bei mehr als zwei Kindern gibt es eine Obergrenze von 25 Tagen pro Elternteil.

Bei Alleinerziehenden verdoppelt sich der Anspruch auf 20 Tage pro Kind bzw. auf maximal 50 Tage bei mehr als zwei Kindern.

Voraussetzung ist, dass

  1. das Kind nicht älter als 12 Jahre ist,
  2. ein Arzt die Betreuung und Pflege des Kindes anordnet und
  3. ein Arzt ab dem ersten Tag einen Kinderkrankenschein ausstellt.

Ist der gesetzliche Anspruch aufgebraucht und das Kind bzw. die Kinder erkrankt erneut, können Sie gemeinsam eine Lösung besprechen. In der Regel wird das Fehlen des*der Azubi mit Urlaub abgegolten.

Ja. Die Teilzeitausbildung ist seit 2005 im § 8 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und § 27b HwO gesetzlich verankert.

Fragen rund um die Teilzeitausbildung beantworten die zuständigen Kammern und Verbände, die Arbeitsagenturen und Jobcenter.

In Bottrop, Gelsenkirchen sowie im Kreis Recklinghausen unterstützt Sie das Bündnis für Teilzeitberufsausbildung.

Fragen beantworten die Koordination des Bündnisses sowie die bei den Kammern und Verbänden zuständigen Ansprechpersonen …

Ja. Sie finden interessante Broschüren und Veröffentlichungen zum Thema „Teilzeitausbildung“ in unserem Info- und Download-Bereich …

Als Unternehmer*in haben Sie die viele Möglichkeiten, die Teilzeitausbildung bekannter zu machen:

  • Berichten Sie in Ihren Unternehmensnetzwerken von den Möglichkeiten und Ihren Erfahrungen.
  • Binden Sie den Link zu dieser Internetseite in Ihre E-Mail-Signatur ein.
  • Wenn Sie bereits in Teilzeit ausbilden, machen Sie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie können auch in den Sozialen Medien berichten.
  • Werden Sie Partner*in im Bündnis für Teilzeitberufsausbildung …

Ja. Wir freuen uns sehr, wenn Sie auf unserer Seite mit einem Foto und einem kurzen Text über Ihre guten Erfahrungen mit der Teilzeitausbildung berichten. Kontaktieren Sie hierzu einfach die Koordination des Bündnis für Teilzeitberufsausbildung …

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